Wer eine neue Wohnung
gefunden hat, der hat in der Regel wenig Zeit zur Verfügung
und alle Hände voll zu tun. Statistisch gesehen zieht
in Deutschland jeder im Verlauf von acht Jahren einmal um.
Bei einem Umzug ist jede Hilfe willkommen die mit anpackt
und es ist kaum verwunderlich, wenn im Web immer mehr Umziehende
nach Wegen Ausschau halten den Privatumzug möglichst
kosten-günstig und rasch zu gestalten.
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Das
ist ein Grund, warum zweckdienliche Empfehlungen im
Web derzeit einen populären Siegeszug feiern.
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| Lebenshilfen
befinden sich unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Was
in anderen Lebens-bereichen längst selbstverständlich
geworden ist, gilt ebenso bei Wohnungswechseln:
Wer einen Zugang zum Internet hat, nutzt das Web für
seine privaten Interessen. Sei es für die individuelle
Reiseplanung, die Jobsuche, die Partnerwahl, die Wahl
des geeigneten Fahrzeugs oder bei der Wohnungssuche.
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Im deutschsprachigen Web ist unter
ummelden.de
einer der populärsten Ratgeber zum Thema Umzug
zu erreichen. Monatlich nutzen mehr als
Hunderttausend
Umziehende die unentgeltlichen Umzugshilfen von
ummelden.de.
Die Betreiber führten im Sommer 2003 eine
Befragung
unter den Nutzern durch, um in Erfahrung zu bringen, auf welche
Kriterien Umziehende bei behördlichen Ummeldungen besonderen
Wert legen.
Gang zum Meldeamt ist unbeliebt
Die Ergebnisse zeigen auf den ersten Blick wenig erstaunliches:
Angesichts von zeitinten-siven Behördengängen, zu
denen Zweck nicht selten Urlaubsanträge gestellt werden
müssen, würden 86 Prozent der etwa 400 Befragten
gerne auf den Gang zum Meldeamt verzichten. Tatsächlich
gehört die persönliche Ummeldung zu den
unbeliebtesten
Vorgängen bei Wohnungswechseln überhaupt.
Laut Meldegesetz ist in Deutschland jeder verpflichtet sich
innerhalb einer Woche beim Meldeamt des neuen Wohnorts anzumelden;
ansonsten drohen ihm empfindliche Strafen.
Digitale Signaturen sind irrelevant
Zwar werden Reformen des deutschen Melde-gesetzes eine Abmeldung
am bisherigen Wohnort weitgehend überflüssig machen,
doch ist die Anmeldung in der neuen Gemeinde nach wie vor
gefordert. Faktisch spielen Ummeldevorgänge, die rein
mit Hilfe von
digitalen Signaturen online durchgeführt
werden, eine untergeordnete Rolle. Nur vereinzelt bieten
Stadtverwaltungen diesen Service in Rahmen von Pilotprojekten
an, da sich bislang die digitale Signatur in Deutschland nicht
nennenswert etablieren konnte.
Jede zweite deutsche Stadt zeigt wenig Bürgernähe
Es ist für jeden erforderlich, der umzieht, die notwendigen
Unterlagen einzuholen und dem Meldeamt gewissenhaft ausgefüllt
zur Verfügung zu stellen. Doch gestaltet sich die Online-Suche
nach den erforderlichen Formularen auf diversen
Großstadtportalen
beschwerlich. Nicht wenige Meldeämter verzichten
sogar auf die Nennung entsprechender Ortsangaben der Behörde
und die Bekanntgabe von Öffnungszeiten. Wohl dem, dessen
neuer Wohnort sich in einer Stadt befindet, dessen Rathaus
diese Form von Bürgerservice in einer vorbildlichen Form
anbietet. Knapp die Hälfte aller Befragten bemängeln
die Suche nach den erforderlichen Formularen, die häufig
sogar
ergebnislos abgebrochen wird.